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Unser DIY Adventskalender

 

So langsam beginnt sie doch, die Vorweihnachtszeit. Ob wir wollen oder eben nicht. Es wird draußen kalt und in den Räumen gemütlich. Die große Schwester hat einen selbst genähten Adventskalender bekommen, als sie drei war. Vorher habe ich nicht wirklich den Sinn darin gesehen.

Bei der kleinen Schwester findet das Ritual nun doch schon ein Jahr früher statt. Ganz klar, sie sieht es bei der großen Schwester. Ich habe von meiner Mama immer einen Weihnachtskalender selbst befüllt bekommen, jedes Jahr und den gibt es heute noch.

 

Irgendwie macht es die Vorweihnachtszeit so himmlisch, spannend und gemütlich. Da ich ein recht organisierter Mensch bin, fragte ich mich was das Julimädchen denn für einen Kalender bekommen sollte. Also nahm ich mir ein paar Abende Zeit und recycelte aus übriggebliebenen Stoffresten kleine Beutel, aus verschiedenen Größen. Dann haben wir eine hübsche Kordel genommen und schöne, wertvolle Kleinigkeiten in den Beutelchen verpackt. Zum Aufhängen habe ich einfach einen Kleiderbügel genutzt. Ich finde er ist echt gelungen. Von Zahlen hat das Julimädchen eh noch keine Ahnung und nun kann sie ab 1. Dezember sich jeden Morgen ein Beutel aussuchen.

Wir haben die Kleinigkeiten ganz bewusst gewählt. Zu meinen Gedanken von Konsum und Kindern schreibe ich separat in einem Artikel nochmal.

 

Da die Vorweihnachtszeit eh schon sehr geprägt ist von Konsum und Glitzer, möchte ich nicht das die Kinder noch zusätzlich damit überhäuft werden. Wir haben uns zudem auch bewusst gegen Süßigkeiten entschieden. Bei der großen Schwester sind im ganzen Kalender drei Kinder-Buenos zu finden. Ansonsten gibt es ein paar Schleichtiere. Ich finde nach wie vor das ist für jedes Alter noch etwas. Dann habe ich Sticker einzeln reingepackt, Haarspangen, Flummis und ein paar einzelne Tattoos. Kleine Dinge, die die Mädels erfreuen werden. Ein Kalender, wo viel Liebe und wenig Geld drinnen steckt und der für die Mädels dennoch sehr wertvoll ist.